Rolf Wilhelms



wurde 1928 in Wilhelmshaven geboren. Seine Schulzeit am dortigen Gymnasium wurde jäh unterbrochen durch die Einberufung als Marine- und Flakhelfer in Pillau (Ostpr.). Erst nach Ende des Krieges konnte er die Schule mit dem Abitur abschließen.

1947 begann er ein Volontariat bei der Nordwestdeutschen Rundschau und war dort anschließend als Redakteur tätig. 1952 wurde er für ein siebenmonatiges Stipendium in den USA ausgewählt, was bei ihm einen nachhaltigen Eindruck hinterließ.

1953 übernahm er die Verantwortung für die Lokalredaktion der Hannoverschen Presse in Hameln  und zog mit seiner Familie dorthin um.
Ab 1968 präge er als Leiter des Presseamtes über 25 Jahre lang die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Hameln. Als besondere Herausforderung meisterte er die Organisation der 700-Jahrfeier zur Rattenfängerlegende.

Als Autor und Herausgeber mehrerer lokal- und regionalgeschichtlicher Veröffentlichungen bleibt sein Name stets mit Hameln verbunden.

Bereits 1964 hatte sich Rolf Wilhelms beim örtlichen DRK engagiert, wo auch seine Frau Ursula neben der Erziehung der vier Kinder zunächst haupt- und später ehrenamtlich tätig war. Rolf Wilhelms trat sehr für die 1992 erfolgte Zusammenlegung der seinerzeit zwei örtlichen Kreisverbände ein und wurde stellvertretender Vorsitzender. In dieser Aufgabe setzte er seine vielseitigen Kontakte und sein Renommee ein, insbesondere für den Ausbau des sozialen Tätigkeitsbereichs. Das Engagement für das DRK war ihm und seiner Frau stets eine aufrichtige Herzensangelegenheit.

Am 11. Februar 2002 verstarb Rolf Wilhelms überraschend.